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Rezension

Universität Göttingen, uni|inform April 2015

Ein unscharfes Gesicht im Facebook­-Profil – mit Selbstverhüllungen schaffen Personen Distanz. Für ihre Doktorarbeit hat Christina Ernst die Dynamiken in den Sozialen Medien untersucht und Veränderungsprozesse menschlicher Selbstwahrnehmung aus theologischer Perspektive interpretiert. Das Buch gibt Denkanstöße für theologische Fragen der Anthropologie und Ethik und für die Gemeindearbeit: Sie plädiert zum Beispiel dafür, die Kreativität und Pluralität menschlicher Selbstbeschreibungen in die theologische Debatte einzubinden: So sollten die Ästhetik und Sprache aus den Sozialen Netzwerken in die Glaubenskommunikation einfließen; auch das Geheimnis als Symbol der Nicht­-Darstellbarkeit personaler Identität könne in der Vermittlung eines christlichen Menschenbildes eine Rolle spielen.
Heike Ernestus

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Rezensierter Titel:

Umschlagbild: Mein Gesicht zeig ich nicht auf Facebook

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Mein Gesicht zeig ich nicht auf Facebook

Social Media als Herausforderung theologischer Anthropologie
Ernst, Christina

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