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Rezension

unterwegs Nr. 24/22. November 2009

In den vergangenen Wochen las ich das Manuskript eines Buches, das Pastor Karl Heinz Voigt in diesen Tagen veröffentlicht (Karl Heinz Voigt: Methodistische Mission in Hamburg 1850-1900; Edition Ruprecht). Er beschreibt, wie der Methodismus in Hamburg begann. Sowohl die Bischöfliche Methodistenkirche als auch die Evangelische Gemeinschaft ließen sich den Gemeindeaufbau in der aufstrebenden Großstadt viel kosten. Dabei waren besonders Arme und Kinder im Blick. Evangelisation und Diakonie gehörten zusammen. »Kirche«  war ein Tätigkeitswort. Wir können das Rad der Geschichte nicht zurückdrehen. Wir sind nicht mehr in den Gründerjahren. Heute haben wir auch institutionelle Verpflichtungen- wir müssen etwa Gehälter und Versorgungsbezüge zahlen und Gebäude verwalten. Dennoch können wir mehr in Bewegung kommen und dabei aus unserer eigenen Geschichte lernen. Im Methodismus ist die Einladung zum persönlichen Glauben an Jesus Christus verknüpft mit dem Einüben eines christlichen Lebensstils und mit dem Einsatz für Menschen in geistlicher und materieller Not. Kirche wird zum Tätigkeitswort, indem die Menschen, die ihr angehören, Hören und Handeln zusammenbringen wie Einatmen und Ausatmen.
Rosemarie Wenner

Rezensierter Titel:

Umschlagbild: Methodistische Mission in Hamburg (1850—1900)

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Methodistische Mission in Hamburg (1850—1900)

Transatlantische Entwicklungen
Voigt, Karl Heinz/Albrecht, Ruth

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