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Rezension

Hessisches Pfarrblatt, Heft 2 (April 2017)

Wer kennt nicht moderne Unheilspropheten, die angesichts eines oft rasanten Wandels in Kirche und Gesellschaft nur Negatives sehen, Vergangenem nachtrauern und Früheres nur idealisieren und vergolden. Krisen gelten als Gefahren, die Bewährtes bedrohen und zum Einsturz bringen.
Wie der Titel des Buches schon zeigt, geht die Verfasserin den anderen Weg, in den Umbrüchen der Gegenwart Chancen für Aufbrüche und Transformationen des Christseins und der Kirche zu entdecken. Dabei reflektiert die Autorin ihre Erfahrungen als Gemeindepfarrerin, aus Leitungspositionen ihrer rheinischen Landeskirche und der EKD sowie als Vorstand der Kaiserwerther Diakonie in Düsseldorf. Weitere Angaben zu ihrer Vita können den biografischen Notizen auf der letzten Seite entnommen werden. In der Alten Kirche gab es die aus der antiken Rhetorik gespeiste Gattung der Exhortatio etwa zur Philosophie als Lebensgestaltung. In dieser Tradition plädiert die Verfasserin in vielen Variationen dafür, die Zeichen unserer Zeit nicht zu übersehen und die sich bietenden Chancen zu nutzen. Einem billigen Optimismus um jeden Preis wird durch Berücksichtigung auch ernster Themen entgegengewirkt. Wer vielleicht gelegentlich an der Gegenwart verzweifelt, sollte das Buch lesen; es wird ihm/ihr guttun.
Martin Zentgraf

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Umschlagbild: Aufbrüche in Umbrüchen

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Aufbrüche in Umbrüchen

Christsein und Kirche in der Transformation
Coenen-Marx, Cornelia/Horn, Gustav A.

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