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Rezension

Lutherische Kirche 08/2012

1973 stellten lutherische, reformierte und unierte Kirchen in Europa in der sogenannten Leuenberger Konkordie nach Lehrgesprächen ein »gemeinsames Verständnis des Evangeliums« fest, was ihnen ermöglichte, die gegenseitige Kirchengemeinschaft zu erklären. Die SELK ist dieser Kirchengemeinschaft nicht beigetreten, weil sie – mit anderen reformatorischen Kirchen – die Tragfähigkeit der theologischen Grundlagen von Anfang an infrage stellte. Dass damit das Ringen um die Einheit nicht einfach zu Ende sein kann, ist klar.
2017 ist nicht nur das Jahr des Reformationsjubiläums, sondern im gleichen Jahr wird auch an die Entstehung der Unionskirchen ab 1817 zu erinnern sein. Anlass genug, die bestehenden Differenzen zu erörtern.
Die Lutherische Theologische Hochschule Oberursel hat die »Leuenberger Konkordie im innerlutherischen Streit« zum Thema eines Symposiums gemacht und Vertreter verschiedener Kirchen – über Deutschland hinaus – eingeladen. Die Referate sind nun in diesem Band einem breiteren Publikum zugänglich. So kann jeder selbst die Argumente verfolgen und vergleichen. Und (neu) nachvollziehen, warum sich die SELK der Leuenberger Konkordie nicht anschließen kann.
Doris Michel-Schmidt

Rezensierter Titel:

Umschlagbild: Die Leuenberger Konkordie im innerlutherischen Streit

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Die Leuenberger Konkordie im innerlutherischen Streit

Internationale Perspektiven aus drei Konfessionen
Klän, Werner/Silva, Gilberto da/Arand, Charles/Heimbucher, Martin/Mattes, Mark/Pfaffenzeller, José/Reinstorf, Dieter/Sabutis, Mindaugas/Sattler, Dorothea/Silcock, Jeffrey/Track, Joachim/Schindehütte, Martin/Voigt, Hans-Jörg

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