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Rezension

AEM-aktuell, 12.1.2012

In einer im älter werdenden Gesellschaft wird der Wunsch für das Alter vorzusorgen immer größer. Mittels der Patientenverfügung können wichtige Fragen durch die betroffene Person selbst beantwortet werden. Auf innovative Weise wird die Sicht der Patienten auf das Thema Patientenverfügung in diesem neuen Buch untersucht.
Wie sehen Patienten die Patientenverfügung? Die zentrale These dieser Untersuchung ist, dass die Patientenverfügung ein Kommunikationsinstrument ist: Ein äußerungsunfähiger Patient kommuniziert auf diese Weise mit seinen Interpreten, um sich in hilflosen, medizinischen Situationen am Lebensende in seinem Sinne interpretiert zu wissen. Die Perspektive der Patienten wird anhand von Interviews rekonstruiert und das kontextuell bedingte Sprechen über Patientenverfügungen in Medizin, Medizinethik und Recht untersucht. Abschließend werden diese Erkenntnisse theologisch-ethisch gedeutet. Das Buch bietet kompendienhaft eine Übersicht aus mehreren Perspektiven über dieses sensible Thema, bei der die Sicht des Patienten im Mittelpunkt steht.
The patient’s view on living wills is discussed in ethical, medical and legal perspective and interpreted in an ethical-theological context.
Aus dem Inhalt
Die Patientenverfügung als Problem
- in medizinischen Kontexten
- in medizin-ethischen Kontexten
- im Kontext rechtlicher Regelungen
- im Kontext empirischer Sozialforschung
- in theologisch-ethischer Perspektive
Praktische Folgerungen aus Sicht von Patienten

Der Autor: Dr. Lüder Meyer-Stiens ist Pastor in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Ledeburg-Stöcken in Hannover.

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Rezensierter Titel:

Umschlagbild: Der erzählende Mensch – der erzählte Mensch

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Der erzählende Mensch – der erzählte Mensch

Eine theologisch-ethische Untersuchung der Patientenverfügung aus Patientensicht
Meyer-Stiens, Lüder

Als eBook erhältlich bei:

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