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Rezension

Göttinger Tageblatt, 03. Juli 2010

Mit dem Urteil des Bundesgerichtshofes, dass ein Behandlungsabbruch auf Wunsch des Patienten als erlaubte passive Sterbehilfe anzusehen ist, rückte wieder einmal ein schwieriges ethisches Thema in den Mittelpunkt. Wie sich die Kirchen im schwierigen Feld von Patientenwillen, aktiver und passiver Sterbehilfe positionieren, zeigt nun ein Quellenband, der im Verlag Edition Ruprecht erschienen ist. Unter dem Titel »Mit dem Leben am Ende« hat Herausgeberin Stefanie Schardien Stellungnahmen aus der kirchlichen Diskussion in Europa zur Sterbehilfe gesammelt (338 Seiten, geb., 41,90 Euro). Die Stellungnahmen, so Schardien, »sollen erstens die konfessionelle Breite der Kirchen in Europa abbilden, zweitens eine möglichst hohe, offizielle Geltung innerhalb ihrer Kirchen besitzen und drittens den möglichst aktuellen Stand der kirchlichen Positionen abbilden«. Die 21 Stellungnahmen hat Schardien jeweils mit kurzen Einleitungen versehen. Auf knapp 20 Seiten führt die Autorin zudem grundsätzlich ins Thema ein.
Jörn Barke

Rezensierter Titel:

Umschlagbild: Mit dem Leben am Ende

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AT: 47,19 €

Mit dem Leben am Ende

Stellungnahmen aus der kirchlichen Diskussion in Europa zur Sterbehilfe
Schardien, Stefanie

Als eBook erhältlich bei:

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